…und dabei schmunzeln 😉


Für die, die nicht von hier sind, hier ein paar Weisheiten und Lebenshilfen, um im kühlen Norden zu überleben und sich zurecht zu finden – natürlich alles mit einem Aufenzwinkern betrachtet und nicht zu ernst zu nehmen.

Sprachgebrauch

Einige Regeln zum besseren Verständnis der norddeutschen Sprache:

  • Moin – dies ist keine Begrüßung nur am Morgen, wie ein Äquivalent zu „Guten Morgen“! Hierbei handelt es sich um eine Begrüßung, die zu jeder Tages- und Nachtzeit verwende t werden kann und auch wird – ja, sogar Wikipedia hat diesem Gruß einen umfassenden Artikel gewidmet.
    Und dort sind zu dem Gruß zu finden, die den aufmerksamen Leser Erstaunen lassen werden: „Moin“ auf Wikipedia
  • Moin, Moin – eine gern gewählte Variante des kurzen Moin. Da die Norddeutschen aber als wortkarg bezeichnet werden, wird dies unter uns auch als Gesabbel bezeichnet, was soviel wie überflüssiges Reden bedeutet…
  • Jo! – zwei Buchstaben – im Norden ein vollständiger Satz mit Objekt, Subjekt, Prädikat… selbst hochenthusiastische Begeisterung wird ganz euphorisch mit einem „Jo!“ ausgedrückt…
Netzfund zu den wichtigsten norddeutschen Begriffen…

Wetter im Norden – alles eine Frage der Betrachtung

  • Der Himmel bei uns im Norden ist nicht grau – er ist strahlend grau…
  • Sturm ist erst, wenn unsere Schafe keine Locken mehr haben!
  • Regen haben wir erst, wenn die Fische die Meisenknödel anknabbern – alles andere ist nur eine erhöhte Luftfeuchtigkeit
  • es gibt keinen Sturm an der Küste: Windgeschwindigkeiten unter 120 km/h ist „’n büschn Wind“, alles darüber wird als „Steife Brise“ bezeichnet

Essen und Trinken

  • Gleich das Wichtigste zum Anfang: hier gibt es kein Radler! Wir trinken Alsterwasser!
  • Nein, hier wird nicht nur Fisch gegessen!

Trivia

Manche meinen, die alten Häuser an der Küste wären klein – solange man die Fischstäbchen nicht hochkant braten muss ist noch genügend Platz für Alle da

Seht mal genau hin, wenn Ihr Schafe auf unseren Deichen seht (also unsere Deichschafe): auf der einen Seite sind die Beine etwas länger als auf der anderen Seite – ist doch logisch: sonst würden die doch beim Graden vom Deich kippen…

Die Norddeutschen sind multilingual – sie sprechen mindestens zwei Sprachen: Plattdütsch und Ironisch…